Herkulessaal
Weisheit und Leidenschaft
Brahms: Doppelkonzert op. 102 und Symphonie Nr. 4 op. 98
N. Benedetti, Violine; L. Elschenbroich, Cello; G.Schmöhe, LeitungFreitag, 10. Feb 12, 20:00 Uhr
Prinzregententheater
Weisheit und Leidenschaft
Brahms: Doppelkonzert op. 102 und Symphonie Nr. 4 op. 98
N. Benedetti, Violine; L. Elschenbroich, Cello; G.Schmöhe, LeitungSonntag, 12. Feb 12, 15:30 Uhr
Prinzregententheater
Weisheit und Leidenschaft
Brahms: Doppelkonzert op. 102 und Symphonie Nr. 4 op. 98
N. Benedetti, Violine; L. Elschenbroich, Cello; G.Schmöhe, LeitungDienstag, 14. Feb 12, 19:30 Uhr
Philharmonie
Philharmonie Extra 2
Werke von Tschaikowsky und Mendelssohn
L . Neudauer, Violien; A. Rasilainen, Leitung
ken David masur
Ab der der Spielzeit 2011-2012 ist der in Leipzig geborenen Ken David Masur für zwei Jahre1. Gastdirigent der Münchner Symphoniker.
Ken-David Masur hat sich als „brillanter und eindrucksvoller Dirigent mit unverkennbarer Ausstrahlung“ (Leipziger Volkszeitung) auf beiden Seiten des Atlantiks und darüber hinaus einen Namen gemacht. Aktuelle und anstehende Engagements umfassen die Dresdner Philharmonie, das National Philharmonic of Russia, das Israel Philharmonic, das Orchestre National de Toulouse, die Münchner Symphoniker, die Neue Philharmonie Westfalen, das Collegium Musicum Basel, das Rio de Janeiro Symphony und das Manhattan Chamber Orchestra.
Bevor er 2007 zum Resident Conductor des San Antonio Symphony ernannt wurde, war Ken-David Masur von 2004 bis 2006 Assistent beim Orchestre National de Paris. Ab der Saison 2011/2012 wird er 1. Gastdirigent der Münchner Symphoniker sein und außerdem als Assistant Conductor des San Diego Symphony tätig sein. Im Jahr 2010 dirigierte er das London Symphony Orchestra als einer von drei Finalisten des renommierten Donatella Flick Dirigierwettbewerbs in London. Das Boston Symphony Orchestra und das Tanglewood Music Center Orchestra wird er als Co-Dirigent des Tanglewood Music Festivals im Sommer 2011 dirigieren.
Neben der Anerkennung, die seine Aufführungen des sinfonischen Repertoires und seine Arbeit als sensibler Begleiter in Solokonzerten erfahren, ist Ken-David Masur ein viel gelobter Meister auf dem Gebiet des großen sinfonischen Vokalrepertoires. Seine Zusammenarbeit mit dem Chor von Radio France, der Kammeroper Schloss Rheinsberg, dem London Philharmonic, dem Orchestre National de France, dem San Antonio Symphony und anderen, brachten Masur Kritiken wie diese ein: „Die großartige Partitur hätte einfach nicht besser realisiert werden können“ (LVZ); „flüssig, sinnlich, energetisch, emphatisch... die Musik wird in lange, zusammenhängende Abschnitte verwoben. Tempi und Dynamik wurden wunderbar und nicht übertrieben geformt, um die einzelnen Passagen zu unterstützen. Alles schien sich natürlich zu entfalten“ (Incident Light); und „in der ganzen Produktion waren es die Chöre, die glänzten und Bachs Meisterwerk gerecht wurden,... einen durchdringenden Vortrag (der Matthäuspassion) voll himmlischer Polyphonie und kraftvoll ausbalancierten Stimmen leistend.“ (ResMusica)
Masur ist Absolvent der Columbia University in New York, wo er als erster Musikdirektor des Bach Society Orchestra und Chorus tätig war, mit diesen auf Deutschlandtournee ging und eine von der Kritik gefeierte Aufnahme mit Werken von J. S. Bach, C. P. E. Bach und W. F. Bach herausbrachte. Das Dirigieren studierte er in erster Linie bei seinem Vater, Kurt Masur; weitere Mentoren sind u.a. Jorma Panula, Larry Rachleff, Christopher Seaman, Jeffrey Milarski und Helmuth Rilling.
Ken-David Masur ist Künstlerischer Leiter des Chelsea Music Festival, einem jährlichen Sommermusikfestival in New York City, bei dem sich die besten Musiker der Welt sowie spannende Newcomer aus dem Bereich der Klassik und des Jazz vorstellen. Außerdem errang er kürzlich für seine Arbeit als Produzent des Albums „Salon Buenos Aires“ eine Grammy Nominierung der Latin Recording Academy in der Kategorie „Bestes Klassikalbum des Jahres“.