Sebastian Schwab

Sebastian Schwab

Assistent des Chefdirigenten

Sebastian Schwab wurde 1993 in München geboren. Im Alter von fünf Jahren begann er zu komponieren und erhielt seinen ersten Geigenunterricht.

Schwab dirigierte u.a. das Berner Symphonieorchester, das Münchener Kammerorchester, das Musikkollegium Winterthur, die Staatsphilharmonie Nürnberg, die Stuttgarter Philharmoniker und den Tschechischen Philharmonischen Chor Brünn bei Opern- und Tanzproduktionen wie "Humanoid (UA)", "The turn of the screw", "Le sacre du printemps" (Konzert Theater Bern), "Der fliegende Holländer" (Opernfestspiele Heidenheim) oder "The sweat of the sun (UA)" (Münchener Biennale). Derzeit ist er Assistenzdirigent der Münchner Symphoniker und Stipendiat des Deutschen Dirigentenforums. Er war Assistent u.a. von Marcus Bosch und Alexander Liebreich.

Schwabs kompositorisches Schaffen umfasst mehr als vierzig Werke für Soloinstrumente, kammermusikalische Besetzungen, Gesang mit Klavier und Ensemble, Chor und Orchester. Prägend für seine kompositorische Denkweise war die Begegnung mit dem griechischen Komponisten Mikis Theodorakis. Schwab bearbeitete im Auftrag des Schott-Verlags dreizehn Melodien des Griechen für Gesang und Klavier, wobei er den Klavierpart, die Harmonieführung und die Form der Lieder neu gestaltete. Diese Zusammenarbeit wurde 2015 von Schott/Wergo unter dem Titel "Echowand" als Notenmaterial und CD veröffentlicht und in der internationalen Presse durchweg positiv rezensiert: so erhielt der Tonträger den "supersonic award" der Musikzeitschrift "pizzicato". Schwab wurde 2013 für dieses Projekt mit dem "Leonhard und Ida Wolf Gedächtnispreis der Stadt München" ausgezeichnet. Schwabs Werke wurden u.a. bei der Eröffnung des israelischen Generalkonsulats München, den Opernfestspielen Heidenheim, der Siemens Musikstiftung, dem "aDevantgarde-Festival" München, dem "Impuls-Festival" Sachsen-Anhalt, und im Konfuzius-Institut Hamburg von Ensembles wie der Magdeburgischen Philharmonie oder dem UniChor München aufgeführt. 2014 erschienen zwei geistliche Chormotetten beim Helbling Verlag als Notenmaterial und als CD ("Vesperae beatae virginis Mariae"; Bayerischer Landesjugendchor unter Prof. Gerd Guglhör). Derzeit komponiert er für das Berner Symphonieorchester und das Philharmonische Orchester Trier.

Seit 2007 studierte Schwab – zunächst als Jungstudent – Komposition bei Prof. Kay Westermann und später bei Prof. Jan Müller-Wieland und Violine bei Prof. Olga Bloch-Voitova an der HfMT München. Privater Kompositionsunterricht bei Jörg Widmann, das Dirigierstudium bei Prof. Bruno Weil und Violinkurse u.a. bei Zakhar Bron und Detlef Hahn bereicherten seine Ausbildung. Derzeit studiert er Orchesterdirigieren bei Prof. Marcus Bosch, Prof. Georg Fritzsch und Prof. Alexander Liebreich und Musiktheorie/Gehörbildung bei Prof. Stefan Rohringer in München.

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Sebastian Schwab

Short Facts

  • Lieblingskomponist: Leoš Janáček
  • Hört Musik von Renaissance über Volksmusik bis Rap
  • Leidenschaft: italienische und indische Küche, Joggen