19
Freitag

Oktober 2018

20:00 Uhr
Herkulessaal München
Herkules A
Nobody Knows

Nobody Knows

Programm

Erhältlich im ABO HERKULES A

Das Verschmelzen von Spielarten der afroamerikanischen populären Musik und europäischer Kunstmusik war eine willkommene Herausforderung für manche amerikanische Komponisten. Dvořáks 9. Symphonie, in New York geschrieben und „Aus der Neuen Welt“ betitelt, gibt die Richtung an, aus der unser Programm kommt. In New York kam auch Duke Ellington zur Welt – und wurde einer der größten Bandleader und Komponisten Amerikas. In den 1950-er Jahren blickte er zurück auf seine Anfänge im berühmten Cotton Club in Harlem und zollte ihm Tribut mit der gefühlsgesättigten „Harlem-Suite“. Vom Jazz inspiriert ist auch Zimmermanns 1955 entstandenes Trompetenkonzert über das Spiritual „Nobody knows de trouble I see“. Und der Engländer Samuel Coleridge-Taylor unternahm den Versuch, einen neuen Stil in der westlichen Kunstmusik auf der Basis seiner afrikanischen Wurzeln zu etablieren.

 

Samuel Coleridge-Taylor: Ballade für Orchester op. 33
Bernd Alois Zimmermann: Nobody knows de trouble I see | Konzert für Trompete und Orchester
Duke Ellington: A Tone Parallel to Harlem (Harlem-Suite)
Antonín Dvořák: Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95 (Aus der neuen Welt)

 

Besetzung

Simon Höfele, Trompete
Kevin John Edusei, Leitung

 

Wir bedauern mitteilen zu müssen, dass Trompeter Saleem Khan, der beim Abonnement-Konzert der Münchner Symphoniker am 19. Oktober im Herkulessaal als Solist vorgesehen war, seinen Auftritt krankheitsbedingt absagen muss.

Dankenswerterweise hat sich Simon Höfele kurzfristig dazu bereit erklärt, Bernd Alois Zimmermanns Trompetenkonzert „Nobody knows de trouble I see“ an seiner Stelle zu übernehmen und gibt damit sein Debüt in München und bei den Münchner Symphonikern.

Gelbe Couch

19:30 Uhr